Die freiwillige Feuerwehr Saaldorf mit Kommandant Georg Wallner war kürzlich Ausrichter einer großen Kreisjugend-Feuerwehrübung in Kemating in der Gemeinde Saaldorf-Surheim. Angenommenes Brandobjekt war das landwirtschaftliche Anwesen von Peter Rehrl.
Um 13.00 Uhr wurde Alarm nach Alarmstufe 3 ausgelöst. Die Feuerwehren von Saaldorf, Surheim, Freilassing, Laufen, Leobendorf, Weildorf und Petting eilten mit insgesamt 16 Fahrzeugen zum angenommenen Brandort in Kemating. Mit beteiligt waren auch die Drehleitern der Feuerwehren Freilassing und Laufen. Die Einsatzleitung lag in den Händen des Ehrenkommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Saaldorf, Anton Auer, der in einigen Tagen seinen 60. Geburtstag feiern kann und damit aus dem aktiven Feuerwehrdienst ausscheiden muss.
Bereits kurz nach 13.00 Uhr waren die Einsatzfahrzeuge mit den Jugendfeuerwehren vor Ort. Diese wurden freilich tatkräftig von den älteren Aktiven unterstützt, die die Einsatzfahrzeuge lenkten und die Drehleitern bedienten. Die Pumpen zur Wasserversorgung wurden in Stellung gebracht und innerhalb von 20 Minuten nach der Alarmierung legten die Jugendlichen eine Schlauchleitung von einem 200er Oberflurhydranten über eine Länge von 600 Metern nach Kemating.
Ein weiterer Oberflurhydrant und ein Unterflurhydrant standen in Kemating selbst zur Wasserversorgung zur Verfügung. Auch das Rote Kreuz war mit Einsatzleiter mit Florian Löw und sieben Aktiven vor Ort. Sie kümmerten sich um die ?verletzten? die von den jugendlichen Florianijüngern aus dem ?brennenden? Gebäude gerettet wurden. Von den 91 Aktiven wurden insgesamt 26 C-Schläuche und 46 B-Schläuche gelegt. 8 C-Rohre, 2 Wenderohre und ein Schnellangriffstrupp waren im Einsatz.
Vor Ort überzeugten sich Kreisbrandinspektor Heinrich Waldhutter, Kreisjugendwart KBM Alois Berger, Kreisbrandmeister Heribert Bruckschlögl und der 2. Bürgermeister der Gemeinde Saaldorf-Surheim, Franz Rehrl vom Ablauf der Übung. Nach Einsatzende versammelten sich die Einsatzkräfte zur Manöverkritik, wo sie vom Kommandanten der Saaldorfer Wehr Georg Wallner begrüßt wurden. Dieser dankte besonders den älteren Kollegen, welche die Jugendlichen bei der Übung tatkräftig unterstützt hatten.
Der Jugendwart der Feuerwehr Saaldorf, Michael Wallner, ließ dann nochmals den Einsatz Revue passieren, Kreisjugendwart KBM Alois Berger lobte den Feuerwehrnachwuchs und hob insbesondere die gute Zusammenarbeit der Wehren untereinander hervor. Die Kreisübung zeigte, dass die Jugendlichen über einen hervorragenden Ausbildungsstand Verfügung und sie ihre Sache, anderen zu helfen, gut gemeistert hatten, sagte KBM Berger.
KBI Heinrich Waldhutter, dankte den Jugendfeuerwehren für diese hervorragende Übung, bei der sie gemeindeübergreifend ihre gute Ausbildung unter Beweis gestellt hatten. Die Kreisbrandinspektion legt großen Wert auf eine gute Jugendarbeit, denn eine solche sichert die Zukunft der Feuerwehr. Der 2. Bürgermeister der Gemeinde Saaldorf-Surheim überbrachte die Grüße des Saaldorf-Surheimer Rathauschefs Ludwig Nutz, der im Urlaub ist. Auch die Gemeinde habe Interesse an einer guten Ausbildung sowie an hervorragendem Material, denn die Feuerwehren werden im Jahreskreis oft gebraucht.
Dieses Ehrenamt ist nicht hoch genug einzuschätzen und verdient Respekt und Anerkennung, sagt Franz Rehrl. Er dankte den Verantwortlichen, die es verstanden hatten, 91 Jugendliche im fließenden Ablauf bei dieser Übung unter einen Hut zu bringen. Sein besonderer Dank galt Ehrenkommandant Anton Auer, für den diese Kreisjugendübung voraussichtlich der letzte aktive Einsatz bei der Feuerwehr gewesen ist.
21 Jahre hat Anton Auer als Kommandant die Geschicke der Freiwilligen Feuerwehr Saaldorf mit geprägt und er hat sich besondere verdienste beim Aufbau der Jugendfeuerwehr erworben, mit hohem menschlichem und technischem Verständnis. Auch Kommandant Georg Wallner dankte seinem Vorgänger Anton Auer für seinen unermüdlichen Einsatz im Dienste am Nächsten. Zwei Jugendfeuerwehrler der Saaldorfer Wehr dankten dem Ehrenkommandanten mit einem? Ruperti-Körberl.? Nach der Erfolgreichen Kreisübung konnten sich der Feuerwehrnachwuchs sowie die sie unterstützenden älteren Kollegen noch bei einer Brotzeit laben. |