Berichte

Bilder von Beach on Fire 2018
// Bilder von Beach on Fire 2018 31.07.2018
Bei bestem Wetter mit Temperaturen an die 30 Grad und wolkenlosen Himmel haben wieder viele von euch mit uns die bereits fünfte Ausgabe unseres "Beach on Fire" mit uns gefeiert. Besonders erfreulich war das bunt gemischte, bestens gelaunte Publikum. Jung und Alt feierten zusammen, ohne nennenswerte Zwischenfälle.

Wir bedanken uns bei den vielen Strandgästen für euren Besuch !!

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Autor: Patrick Reimann Fotos:  Feuerwehr Laufen (60 Bilder)
// "Beach on Fire" - Feuerwehr nimmt Kritik an Party ernst 29.07.2018

Eigentlich ist sie für die Veranstalter bereits Routine, andererseits war heuer doch alles ein bisschen anders: Die Rede ist von der "Beach Party" der Freiwilligen Feuerwehr Laufen. Das sandige Vergnügen fand am Wochenende zwar schon zum fünften Mal statt, allerdings erstmals am neuen Feuerwehrhaus an der Bauhofstraße. Klar, dass es da eine Menge neu zu planen gab. Trotzdem ziehen die Veranstalter insgesamt ein positives Fazit, wie sie in einem Bericht an die Zeitung mitteilen.

Darin zeigen sich die Florianijünger aber auch selbstkritisch: Denn da die "Beach Party" zum ersten Mal am neuen Feuerwehrhaus an der Bauhofstraße stattfand, sei auch die Lärmsituation eine andere gewesen als in den Jahren zuvor. Schließlich liegt das Gelände am Stadtrand, weshalb die Musik in einem größeren Umkreis zu hören war als früher. Entsprechend schlugen einige Beschwerden von Anwohnern bei der Feuerwehr auf.

Kritik, die die Veranstalter ernst nehmen: "Die Feuerwehr Laufen bittet daher die gesamte Bevölkerung von Laufen um ihr Verständnis und Nachsicht für die entstandene Belastung am Abend und in der Nacht auf Sonntag", so die Florianijünger. Sie versprechen: "Die Mannschaft wird sich bemühen, die Lärmbelastung im nächsten Jahr so gering wie möglich zu halten."

Grundsätzlich wollen die Feuewehrler also an der Party festhalten und hoffen auch für das kommende Jahr auf so gute Rahmenbedingungen wie dieses Jahr: Denn bei Temperaturen an die 30 Grad und wolkenlosem Himmel kam schnell Urlaubsstimmung auf. Passend dazu befanden sich direkt am Sandstrand ein großer Pool und eine Cocktailbar, am Feuerwehrhaus wurden die Strandgäste mit Essen versorgt. Die große Bühne wurde in diesem Jahr zu einer Burg umgestaltet, durch deren Türme man direkt auf einen Sonnenuntergang blicken konnte. Höhepunkt der Party war ein großes Feuerwerk, das von professionellen Pyrotechnikern gegen Mitternacht abgefeuert wurde.

Das Angebot kam bei Jung und Alt gleichermaßen gut an, freut sich die Feuerwehr, die von einem "bunt gemischten Publikum" schreibt, das bis zur Sperrstunde ohne nennenswerte Zwischenfälle feierte. Und das Ganze auch noch für eine gute Sache: Schließlich kommt das eingenommene Geld der aktiven Feuerwehr zu Gute und wird ausschließlich für neue Geräte und die Nachwuchsarbeit verwendet.


Stellungnahme Feuerwehr Laufen vom 29. Juli 2018

Die Freiwillige Feuerwehr Laufen hat am Samstag 28. Juli ihr Beach Party am neuen Feuerwehrhaus an der Bauhofstraße gefeiert. Im Rahmen der Veranstaltung kam es im umliegenden Stadtbereich zu einem starken Lärmpegel.

Die Feuerwehr Laufen führte die Veranstaltung bereits zum fünften Mal unfallfrei durch. Das bei der Veranstaltung eingenommene Geld des Feuerwehrvereins kommt ausschließlich der Feuerwehr Laufen für die Beschaffung von Geräten und Unterstützung der Nachwuchsarbeit zu Gute und damit auch wieder der Bevölkerung von Laufen.

Die Feuerwehr Laufen bittet die gesamte Bevölkerung von Laufen um ihr Verständnis und Nachsicht für die entstandene Belastung am Abend und in der Nacht auf Sonntag. Die Mannschaft wird sich bemühen die Lärmbelastung im nächsten Jahr so gering wie möglich zu halten.

Freiwillige Feuerwehr Laufen
 
Autor: Redaktion Südostbayerische Rundschau / Patrick Reimann
Schulung zur patientengerechten Rettung bei Verkehrsunfällen
// Schulung zur patientengerechten Rettung bei Verkehrsunfällen 25.07.2018
Andre Weiss spricht von der "goldenen Stunde des Lebens", vom Moment des Unfalls bis zum Erreichen der Klinik. Jene Stunde also, die alles entscheiden kann. Weiss ist Feuerwehrmann und Kommandant mit Leib und Seele. Und er ist Spezialist, wenn es darum geht, Menschen aus zerstörten Autos zu retten. Zum zweiten Mal schon war der vielbeschäftigte Experte aus dem schwäbischen Ofterdingen zu Gast in der Salzachstadt "Patientengerechte Unfallrettung" lautete der Titel des Eineinhalb-Tage-Seminars, bei dem gut 20 Aktive der Laufener Wehr engagiert dabei waren.

Drei völlig demolierte Autos stehen im Hof des neuen Feuerwehrhauses, befreit von allen Flüssigkeiten und kostenlos zur Verfügung gestellt von einem Traunsteiner Entsorgungsbetrieb. Die Fahrzeuge liegen auf dem Dach und auf der Seite. Keine Frage: Diese Autos waren in schwere Unfälle verwickelt, die Insassen mit hoher Wahrscheinlichkeit eingeklemmt und verletzt. Die gilt es, sicher herauszubringen. Mit allem, was den Einsatzkräften zur Verfügung steht.

Zunächst ist es wichtig, das Fahrzeug in seiner Lage zu stabilisieren. Oder aufzurichten - je nachdem, wie die Verletzten am besten und sichersten herauszubringen sind. Da kann es schon mal nötig sein, die Bodenplatte aufzuschneiden, um die Beine des Unfallopfers aus den Pedalen zu befreien. 107 Tonnen Schneidkraft braucht die Rettungsschere, um die A- oder B-Säule eines modernen Fahrzeugs zu durchtrennen. 20 und 26 Kilogramm wiegen die beiden mit 700 -Bar Druck betriebenen Hydraulik-Spreizen. In voller Montur damit zu arbeiten, zum Teil über Kopf, bedeutet eine extreme Belastung. "Hernach bist du fertig", sagt Zugführer Thomas Hauptmann. Moderne Fahrzeuge sind einerseits sicherer, andererseits aber kann eine Rettung dadurch länger dauern. Bei zunehmend alternativen Antriebsformen sehen sich die Retter mit neuen Herausforderungen konfrontiert.

Um das und vieles mehr ging es in ·dem dreistündigen Theorieteil am Vorabend, um Transporter, Lkw und Massenkarambolagen. Eine solche hat Andre Weiss mitsamt 400 Einsatzkräften schon einmal eins zu eins nachgestellt. 2011 waren bei einem Sandsturm nahe Rostock 96 Autos ineinander gekracht, acht Menschen starben, 40 Insassen waren eingeklemmt. Weiss ist hauptberuflich Gesamtkommandant der Feuerwehr Herrnburg mit 300 Aktiven und schult Kameraden in ganz Deutschland, entweder vor Ort wie in Laufen oder bei einem deutschen Automobilhersteller, der ihm jährlich 20 bis 30 Prototypen zum Training zur Verfügung stellt.

An rund 30 Samstagen im Jahr ist der 48-Jährige dafür im Einsatz. Sein Rettungskonzept ist abgestimmt mit dem Rettungsdienst und den Notärzten im Kreis Tübingen und dort Standard. Weiss empfiehlt eine Schulung alle zwei Jahre, "denn es gibt immer wieder Neues". An diesem Samstag instruiert er die einzelnen Gruppen und lässt sie an den verschiedenen Fahrzeugen arbeiten, bis die fiktiven Insassen befreit sind.

Was hier als Übung passiert, kann schnell zum Ernstfall werden. "Die psychische Belastung ist enorm", sagt Laufens Kommandant Herbert Kitzberger, "zunächst dominiert das Adrenalin, das andere kommt erst hinterher." So manche Unfallopfer konnten Kitzberger und seine Kameraden nur noch tot und verbrannt aus den zerstörten Autos holen.

Vereinsvorsitzender Florian Brandl empfiehlt allen Autobesitzern eine sogenannte „Rettungskarte“. Ein Aufkleber an der Frontscheibe verweist auf diese Karte hinter der Sonnenblende. Auf einem Blatt ist das Fahrzeug im zweifachen Schnitt abgebildet, so wissen die Retter sofort: Wo ist der Tank, wo die Batterien und wo andere wichtige Technik?

Ein Bauplan des jeweiligen Fahrzeugs kann auch über die Rettungsleitstelle angefordert werden. Dafür genügt die Angabe des Kennzeichens. Ein Problem dabei ist das lückenhafte Funknetz in der Region. Schon im September steht für acht Aktive die nächste Schulung an: Aus einem Kesselwagen der Bahn tritt Gefahrgut aus.
 
Autor: Hannes Höfer Fotos:  Feuerwehr Laufen (66 Bilder)
Erfolgreiche Teilnehmer beim bayerischen Jugendleistungsabzeichen
// Erfolgreiche Teilnehmer beim bayerischen Jugendleistungsabzeichen 05.07.2018
Das bayerische Jugendleistungsabzeichen ist die erste Prüfung auf Landesebene von Jugendfeuerwehrfrauen und –männern auf ihrem zukünftigen Ausbildungsweg in der aktiven Feuerwehr. Insgesamt 18 Jugendfeuerwehrler aus Laufen und Leobendorf stellten sich am vergangen Wochenende den Prüfungen der drei Landkreisschiedsrichter unter Führung von Kreisjugendwart Christian Burr.
3 Jugendliche absolvierten in diesem Rahmen die Jugendflamme in der Stufe 1.

In zehn praktischen und zwei theoretischen Aufgabengebieten zeigten die Jugendfeuerwehrfrauen und –männer wie es um Ihren Ausbildungsstand gestellt ist. Die Aufgaben bestehen aus dem Grundtätigkeiten eines jeden Feuerwehrdienstleistenden und bilden daher den Grundstock für die weitere Ausbildung. In der Praxis rollten die Teilnehmer Schläuche aus, kuppelten Saugschläuche und bauten einen Löschangriff mit einer Kübelspitze auf. In der Theorie hatten die Jugendlichen einen Fragebogen auszufüllen und Geräte in richtige Kategorien einzuordnen.

Der hervorragende Ausbildungsstand der Jugendlichen zeigte sich schlussendlich als allen Teilnehmer das Leistungsabzeichen überreicht werden konnte. Neben Kreisjugendwart Christian Burr und seinen zwei Schiedsrichterkollegen Hans Grabner und Markus Wallner zeigte sich auch der 1. Kommandant der Feuerwehr Laufen bei der Übergabe der Abzeichen sehr zufrieden mit der Leistung der Jugendlichen. Burr appellierte an sie weiter bei der Feuerwehr zu bleiben, denn in wenigen Jahren werden sie die Zukunft der heutigen Feuerwehr sein und die kann nur mit ausreichend freiwilligen Helfern und guter Ausbildung sichergestellt werden.

Wir gratulieren allen Teilnehmern!
 
Autor: Feuerwehr Laufen Fotos:  Feuerwehr Laufen (20 Bilder)
Verstärkung für den Einsatzdienst der Feuerwehr Laufen
// Verstärkung für den Einsatzdienst der Feuerwehr Laufen 29.05.2018
Die Feuerwehr Laufen kann sich über weitere Verstärkung im aktiven Einsatzdienst freuen. Am letzten Aprilwochenende haben insgesamt fünf Jugendliche aus Laufen und Leobendorf die Zwischenprüfung der Modularen Truppausbildung erfolgreich absolviert.

Mit der bestanden Zwischenprüfung können alle Feuerwehranwärter die mindestens 16 Jahre alt sind, bei Einsätzen außerhalb des Gefahrenbereiches mit ausrücken. Quereinsteiger ab 18 Jahren können voll im Einsatzgeschehen mitarbeiten. Nach einer einjährigen internen Ausbildung erfolgt dann die Abschlussprüfung des Grundausbildungs Lehrgangs (MTA Lehrgang) mit der Truppführer Qualifikation.

Ein großer Dank gilt dabei allen Ausbildern, allen voran den Jugendbetreuern aus Laufen und Leobendorf.

Wir gratulieren unseren Teilnehmern:

Eder Fiona
Haberlander Stefan
Judex Franz jun.
Streitwieser Kevin
Zehentner Thomas
 
Autor: Patrick Reimann Fotos:  Feuerwehr Laufen (24 Bilder)
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